Read Hütten und Paläste: Baukultur in Gelsenkirchen by Stadt Gelsenkirchen Online

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Eine ganz und gar ungew hnliche Stadt das ist Gelsenkirchen, die einstige Industriemetropole im Herzen des Ruhrgebiets, seit jeher Gerade darin liegt heute ihr Reiz Was ihre ganz eigene Baukultur ausmacht, zeigt dieser Bildband Von gigantischen, mittlerweile umgenutzten Industrieanlagen und restaurierten Arbeitersiedlungen, Kleinoden des Backsteinexpressionismus und radikalen Nachkriegsbauten bis hin zum baulichen Umgang mit dem Strukturwandel durch die Internationale Bauausstellung IBA Emscher Park, zeigt sich das Bild einer Stadt, die immer etwas anders bleiben wird.Das spektakul re Musiktheater im Revier aus der Nachkriegszeit oder das Hans Sachs Haus aus den 1920er Jahren, die neu interpretierte Backsteinikone mit dem weltweit ersten Farbleitsystem, sind nur die bekanntesten Beispiele Nicht nur diese Prachtexemplare, auch zahlreiche weitere H tten und Pal ste gibt es in diesem Bildband zu entdecken, der von der Stadt Gelsenkirchen gemeinsam mit den Architektenverb nden der Region herausgegeben wird und mit kurzweiligen Texten vonder Kunst und Architekturhistorikerin Alexandra Apfelbaum best ckt wurde....

Title : Hütten und Paläste: Baukultur in Gelsenkirchen
Author :
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ISBN : 3899862406
ISBN13 : 978-3899862409
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : avedition 1 Januar 2016
Number of Pages : 470 Pages
File Size : 997 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Hütten und Paläste: Baukultur in Gelsenkirchen Reviews

  • Ghostreader
    2019-04-10 22:11

    Gelsenkirchen ist eine Stadt, die mich so gesehen eher weniger interessierte, schon allein weil sie im Ruhrpott liegt. Ich hatte aber bereits des Vergnügen mehrere Fachbücher vom Avedition Verlag zu lesen und sie brachten mir volle Begeisterung. Von gigantischen, mittlerweile umgestalteten Industrieanlagen und restaurierten Arbeitersiedlungen, Kleinoden des Backsteinexpressionismus und radikalen Nachkriegsbauten, das heißt für mich das Bild der Stadt, wird immer ein etwas anders bleiben. Dieser Fotografikband ist inhaltlich gut gegliedert und sie kommen sofort zu den gewünschten „Hütten und Paläste“, denn jedes einzelne Thema wird professionell getrennt und beschrieben.In der Einleitung wird über geschichtliches gesprochen. Zum Anfang des19. Jahrhunderts war es ein Dörfchen mit 650 Einwohnern in einer Agrarlandschaft eingebettet und mit der Industrialisierung wuchs die Stadt bis 1959 zu 389.000 Einwohnern an. Sie erhielt Europaweit den Beinamen „ Stadt der tausend Feuer“Es werden Vergleiche zu der Stadtlandschaft in Los Angeles, einer Netzwerkstruktur, die nirgendwo ein klares Zentrum und nirgendwo eine ausschließliche Peripherie besitzt. Die Besonderheit ist auch, dass Gelsenkirchen über 2 Innenstädte verfügt. Ein guter Satz in diesem Buch heißt „Wer merkwürdig ist, den vergisst man nicht“. Mir gefällt, wie die Stadt mit seinen ungewöhnlichen Stadtgebilde in den letzten Jahrzehnten eine große Lebensqualität für seine Bewohner und eine Faszination für seine Besucher entwickeln konnte. Trotz alledem existieren noch aus der Frühzeit der Industrialisierung Werkssiedlungen, die in ihrem Originalcharakter erhalten sind. Auch die Straßen und Erschießungswege sind wie damals unbefestigt. Die andere Kehrseite ist: die längste, kurvige Fußgänger- und Fahrradbrücke der Welt über den Rhein-Herne-Kanal mit den Namen „Grimberger Sichel“, die eine gelungene und elegante Erscheinung in sich birgt. Sie wurde mit dem Footbridge Award für Technik ausgezeichnet.Mir ist klar, dass es sich lohnen wird, den nächsten Besuch in diese Ruhrmetropole einzuplanen.Wie gefällt Ihnen diese Stadt?