Read Böse Orte: Stätten nationalsozialistischer Selbstdarstellung - heute by Stephan Porombka Online

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Jahrzehnte lang wurden viele St tten nationalsozialistischer Selbstinszinierung ausgeblendet, tabuisiert oder gar umdefiniert wie Hitlers Berghof bei Berchtesgaden, Prora auf R gen oder der F hrerbunker in Berlin Wie kann ein erhellender Umgang mit solchen Orten aussehen, der weder verharmlost noch abschlie t, sondern stets aufs neue zu irritieren vermag In zehn exemplarischen Erkundungen versuchen die Autoren dieses Buches, den M glichkeiten eines ebenso furchtlosen wie taktvollen Gedenkens nachzugehen....

Title : Böse Orte: Stätten nationalsozialistischer Selbstdarstellung - heute
Author :
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ISBN : 3548606490
ISBN13 : 978-3548606491
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : List Taschenbuch 12 Juli 2006
Number of Pages : 224 Seiten
File Size : 672 KB
Status : Available For Download
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Böse Orte: Stätten nationalsozialistischer Selbstdarstellung - heute Reviews

  • Nicolino
    2019-04-29 15:16

    Wer eine ansprechende historische Reflektion der architektonischen Relikte aus dem 3. Reich sucht - mit Hintergründen, historischen Rahmenhandlungen und horizonterweiternden Erkenntnissen,.....der ist hier falsch.Hier gibt es nur die übliche Mischung: Wenig Fakten, viel Meinung und ganz ganz viel Schuld.

  • Bücherwurm
    2019-05-21 14:08

    sind der Titel wie auch der Inhalt dieses Machwerkes. Die Autoren sind sich absolut nicht darüber im klaren, daß Bosheit ausschließlich von den Handelnden, nicht aber von Orten, Plätzen, Bauwerken usw. ausgeht. Daß der Preis für diese absolut unwissenschaftliche und noch nicht einmal im Ansatz Objektive sondern rein subjektive, womöglich böse Schmiererei ins Bodenlose fällt, ist völlig richtig. Dieses Buch gehört in die Hand all derer, die gerne am praktischen Beispiel erfahren wollen, wie man Geschichte - und sei sie noch so Grausam - nicht aufarbeiten kann. Man sollte sich die Autoren merken und nicht nur um dieses Buch, sondern auch um alle Weiteren einen großen Bogen machen. Tja, das habe ich aus diesem Buch gelernt und rate jedem, diese Geldverschwendung zu vermeiden. Amazon hat soviele gute Alternativen zu bieten ...PS.: Den einen Stern gibts nur, weil die Rezension sonst nicht eingestellt werden kann!!!

  • Bergmann
    2019-04-27 09:03

    Nach dem Titel erhoffte ich in diesem Buch etwas über die Gr0ßbauten des Nationalsozialismus zu erhoffen. Ich gehöre nicht zu jenen, welche an solchen Orten dem Tode Adolf Hitlers hinterhertrauern, vielmehr sind auch diese Bauten Bestandteil deutscher und europäischer Geschichte. Nur durch realistische Relikte wird Geschichte begreifbar. In der NS-Zeit wurden ebenfalls Krankenhäuser, Schwimmbäder und Schulen errichtet (teilweise durch Zwangsarbeiter). Zum Glück ist das auch so (trotz der Zwangsarbeiter), sonst hätten manche Orte heute noch nicht derartige Gebäude.Dem Autor geht es jedoch nicht um seriöse Aufarbeitung und um Wissensvermittlung.Subjektiv wird ausschließlich negativ von den Bauten berichtet (wenn der Betrachter dies überhaupt als notwendig erachtet. So finden die Spaziergänge natürlich immer im düsteren Herbst oder an einem kalten Wintertag statt. Die Kapitel "Prora", "Laboe" und "Autobahn" stellen wenigstens die Bauwerke in gewisser Form auch vor. Das Anfangskapitel bezieht sich auf den "Führerbunker", der nahezu keine Erwähnung findet, dafür aber das Holocaustdenkmal.Ich schätze Bücher sehr und musste mich stark bremsen, dieses Buch nicht einfach wegzuwerfen. Die drastische Preisreduzierung des Buches war sicher angemessen.

  • KuGra
    2019-05-03 12:03

    Ein Buch das man NICHT KAUFEN sollte, schade für das Geld, es ist eine reine Volksveraschung, und im Zeitgeist unserer heutigen BRD geschrieben.Wenn schon Geister auf dem Obersalzberg beschrieben werden...sagt das alles über die Autoren....Laßt die Finger davon, Ihr Ärgert euch nucr über den kauf.KuGra

  • Bachblüte
    2019-05-08 11:47

    Wer hier eine Auflistung von Fakten erwartet dürfte enttäuscht sein. Statt dessen erwartet den Leser eine Auswahl von ebenso subjektiven wie vergnüglich zu lesenden Reise-eindrücken. Die Auswahl der Orte dürfte unvollständig und willkürlich sein, doch insgesamt stimmig und exemplarisch. Wer den einen oder anderen Ort schon selbst gesehen hat, findet sich in den Erzählungen durchaus wieder und kann zumindest teilweise den Eindrücken der Verfasser folgen. Wer Antworten auf Detailfragen - Wie dick war der Betonboden des Parteitaggeländes ? usw - erwartet, sollte zu anderem Informationsmaterial greifen, ich habe das Buch mit großem Interesse gelesen.

  • Rock_queen
    2019-05-15 13:56

    Es sind in diesem Buch nicht sonderlich viele Fakten über die Orte beschrieben, allerdings kann meist durch die gute Beschreibung der Autoren die Orte gut vor dem Inneren Auge sehen. Besonders gut gelungen ist der Beitrag über das Reichsparteitagsgelände meiner Meinung nach. Da der Autor dort eine persönliche Bindung zum Ort darstellt. Und auch der Beitrag über das Olympia Station ist gut gelungen. Da es sehr interessant geschrieben ist. Allerdings finde ich den Teil über Ladoe wenige gut gelungen. Es wirkt meiner Meinung nach so als sei der Autor vom Ort "gelangweilt" oder zumindest nicht sonderlich interessiert oder naja Begeistert kann man nicht sagen, aber als würde es in nicht sonderlich interessieren.Insgemat kann man sagen für interessiert zu empfehlen .

  • Oli Schär
    2019-05-12 15:01

    Zehn Autoren beschreiben zehn "Böse Orte“ - darunter so bekannte Orte wie den Obersalzberg bei Berchtesgaden, das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg oder das Berliner Olympiastadion. Aber auch weniger bekannte Orte, wie Görings Waldhof in der Schorfheide, das Musterdorf Alt Rehse oder die Ruine der „Strecke 46“ –eine nie fertiggestellte Reichsautobahnstrecke in der Röhn sind darunter.Die Autoren beschreiben die einzelnen Orte jeweils aus ihrer eigenen Sicht, schildern Begegnungen mit Menschen vor Ort, selbst erlebtes und eigene Eindrücke. Es macht Spaß, das Buch zu lesen, hat man doch den Eindruck, den Erzählungen eines Reisenden zuzuhören. Dabei werden keinesfalls nur oberflächliche Informationen vermittelt, sondern auch auch viele Details. Am Ende des Buches findet sich ein Literaturteil mit weiterführender Fachliteratur und Internetlinks zu den einzelnen Orten. Dem Buch wäre ein Fortsetzungsband mit weiteren interessanten Orten – z. B. der ab 2006 wieder zugänglichen Ordensburg Vogelsang, oder weiteren interessanten und geheimnisvollen Orten zu wünschen.