Read Die Geisha: Roman by Arthur Golden Online

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Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischerm dchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Geishas in ganz Japan auf Doch ihr Traum vom privaten Gl ck erf llt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha Kultur Arthur Golden hat mit seinem Roman Die Geisha einen Klassiker geschrieben ein faszinierendes Asien Epos Die Geisha ist ein Roman voll beeindruckender Intensit t Golden ist ein Meisterwerk gelungen Hannoversche Allgemeine Zeitung...

Title : Die Geisha: Roman
Author :
Rating :
ISBN : 3328100458
ISBN13 : 978-3328100454
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Penguin Verlag 9 Januar 2018
Number of Pages : 576 Seiten
File Size : 967 KB
Status : Available For Download
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Die Geisha: Roman Reviews

  • Elisabeth aus Chemnitz
    2019-03-21 17:14

    Schon der Titel „Die Geisha“ verspricht exotische Unterhaltung und wohl kaum ein Leser könnte von der wirklich interessanten Geschichte enttäuscht werden.Ein kleines neunjähriges Mädchen wird in den 30er Jahren in die Fremde verkauft – fort von den Eltern, dem Meer, heraus aus dem gewohnten Umfeld. Wie im Laufe der Jahre aus diesem verzweifelten und schüchternen Kind vom Lande eine begehrte Geisha wird, erzählt der Autor äußerst packend. Man erfährt viel über die Aufgaben einer Geisha, die speziellen japanischen Sitten und Bräuche, den Umgang miteinander. All das ist in einer flüssig erzählten und überdies spannenden Geschichte verpackt. Die fast 600 eng beschriebenen Seiten sind entsprechend schnell durchgelesen, da man das Buch nur ungern beiseite legt.

  • euripides50
    2019-03-10 19:10

    Manchmal sind Romane als Einführung in eine andere Kultur besser geeignet als Reiseführer. Bei allen formalen Einwänden gegen Saft- und Kraftschinken - wer sich für die die Geschichte Japans um 1600 interessiert, ist bei Clavells „Shogun“ besser aufgebhoben als bei der Fischer Weltgeschichte Wie aber verhält es ich mit Arthur Goldens Roman „Die Geisha“?Der Roman „die Geisha“ beschreibt den Werdegang einer japanischen Frau, die in der traditionellen japanischen Gesellschaft vor dem zweiten Weltkrieg vom einfachen Fischermädchen zu einer der begehrtesten Geishas Japans aufsteigt. Die Geschichte beginnt trübe und bitter im Fischerdorf Yoroido, wo die Mutter der kleinen Chiyo im Sterben liegt, weswegen der alte Vater seine beiden Töchter an einen Mittelmann für junge Prostituierte in Kyoto verkaufen muss. (Muss – wieso eigentlich?) Während die Schwester in einem Bordell verschwindet und später flieht, verschlägt es die schönere und intelligentere Chiyo in eine „Okyia“, eine Geisha-Schule in einem Vorort von Kyoto. Hier herrschen „Großmutter“, „Mutter“ und „Tantchen“, drei ältere Frauen, die auf dem trügerischen Markt der Lüste wie Unternehmerinnen agieren, junge Mädchen „aufkaufen“, um in sie durch Unterricht in Konversation, Tanz, Musik und Kalligrafie zur Geisha, sprich zu einer Art Edelprostituierten, auszubilden. Chiyo-sa, in deren Adern „viel Wasser“ fließt, was Lebendigkeit, aber auch Aufmüpfigkeit bedeutet, tut sich schwer mit der Einordnung in die Geisha-Schule, auch weil sie von der ersten Geisha, der bildschönen aber abgrundtief verlogenen Hatsumoto auf das grausamste gemobbt wird. Nach zahllosen Irrungen und Wirrungen, die das Buch in aller Breite entfaltet, gelingt Chiyo-san schließlich der Aufstieg zur Lerngeisha, allerdings nur unter tätiger Mithilfe von Mahema, einer Rivalin Hatsumots, die ihre eigenen Ziele verfolgt. Chyio, die nun Sayuri heißt, zieht als kleine Schwester Mamehas durch die Teehäuser Kyotos und erregt so viel Aufmerksamkeit, dass schon bald ein Bieterwettbewerb um ihre „mizuage“ beginnt. Die mizuage, die Jungfräulichkeit einer Geisha, wurde im traditionellen Geisha-Milieu an den Meistbietenden versteigert, was durchaus bedeuten konnte, dass die Interessenten bei einer außergewöhnlich schönen Geisha sehr tief in die Tasche greifen mussten. Kluge Geishas wussten diesen Bieterwettbewerb dadurch zu forcieren, dass sie den interessierten Bietern „ekubo“ anboten, einen Konfekt, der bedeutete, dass sie zur Opferung ihrer mizuage für den Beschenkten bereit wären. Obwohl Sayuri insgeheim einen noblen „Direktor“ liebt, wetteifern ein Industrieller und ein Arzt um Sayuria mizuage, ehe der Arzt gewinnt und sein „Aal“ sich in Sayuris „Höhle“ breitmachen darf. Das wars aber dann auch schon mit dem Arzt. In der Folgezeit wird Sayuri immer beliebter, immer häufiger wird sie gebucht und am Ende gelingt ihr, wovon alle Geishas träumen: sie wird die „danna“ eines wohlhabenden Mannes. Das Danna-Verhältnis ist einem offiziellen Konkubinat vergleichbar, bei dem der Mann seine Geisha mit Geschenken und Kostbarkeiten überhäuft, während er nebenher sein normales Familienleben weiterlebt. Derweil spitzt sich der Konflikt mit der üblen Hatsumoto, die Sayuri ihren Aufstieg neidet, weiter zu. Eine Finte folgt der nächsten, bis sich Sayuri und ihre Verbündete Mamaha als die Geschickteren erweisen und Hatsumoto stürzen. Sie muss die Okyia verlassen und endet als namenlose Prostituierte irgendwo in einem Vorstadtslum.In formaler Hinsicht ist der vorliegende Roman ein Beispiel dafür, dass Romane, die über keine formale Raffinesse verfügen, leicht der Gefahr erliegen, langweilig zu werden. In gewisser Hinsicht trifft das dies auch für „Die Geisha“ zu, dessen Sprache handwerklich gekonnt, ja geschliffen daherkommt, was aber trotz der Attraktivität des Themas für einen 500 Seiten Roman mit literarischer Ambition nicht reicht.

  • Jette aus Berlin
    2019-03-09 00:18

    "Die Geisha", das faszinierende Asien-Epos von Arthur Golden, wurde mit Lob über- häuft. "Eine wahrhaft magische Geschichte!" schrieb die Washington Post.Und die deutschen Leser schlossen sich an: Wochenlang auf der "Spiegel"-Bestsellerliste, über 100.000 verkaufte Exemplare im Hardcover. Jetzt endlich kommt die Geschichte des Fischermädchens Chiyo als Taschenbuch.Eine absolute Empfehlung.

  • TemptationLady
    2019-03-18 22:26

    Arthur Golden hat hier die Geschichte der kleinen Chiyo aus Japan erfunden, die kein leichtes Leben hat. Ihre kranke Mutter ist schwer bettlägerig, ihr Vater ist den ganzen Tag arbeiten und ihre größere Schwester hat andere Dinge im Kopf.Eines Tages wird der Doktor ins Haus des Vaters gerufen und dieser schickt seine beiden Töchter zu seinem Chef, Herrn Tanaka.Ihr Vater hatte alles arrangiert und Herr Tanaka nimmt die Kinder bei sich auf für einen Tag, bevor er sie weiter auf den Weg nach Kyoto schickt.Doch leider ist es beiden Schwestern nicht vergönnt, die Zukunft gemeinsam zu bestreiten, denn die beiden werden getrennt.Chiyo kommt in der Okiya von Frau Nitta unter. Dort arbeitet das Mädchen erstmal als Dienerin. Hatsumomo, eine Geisha in dem Haus, macht Chiyo nicht gerade das Leben leichter. Eine Intrige nach der anderen spinnt sie.Doch es soll nicht immer so bleiben, denn Mameha, eine der beliebtesten Geishas in Japan, nimmt sich Chiyo als jüngere Schwester und bildet sie aus. Chiyo wird eine Lerngeisha, doch auch hier hat sie es nicht wirklich leicht.Ich habe damals zuerst den Film gesehen und den fand ich einfach nur klasse, wunderbar, mir fehlen die Worte, um diesen Film zu beschreiben oder gar zu würdigen. Ich hatte beim lesen diverse Szenen aus dem Film vor mir.Zum Schluss habe ich langsamer gelesen, denn ich wollte das Buch echt bis zur letzten Seite auskosten und ich war traurig als das Buch zu Ende war.Eine wunderbare Geschichte, erschaffen von Arthur Golden. Ein Buch, wo ich nicht bereue, es gelesen zu haben.Ich finde, jeder, der den Film gesehen und gemocht hat, sollte auch das Buch lesen. Nicht umsonst hat dieser Film 3 Oscars erhalten.Mein Fazit:Wenn ich könnte, ich würde dem Buch mehr als 5 Sterne geben, aber das geht leider nicht. Es bleibt bei 5 Sterne!

  • D.S.
    2019-03-22 23:21

    Ich habe bereits vor Jahren das erste Mal den gleichnamigen Film "Die Geisha" gesehen und mich in die traurige Liebes- und Lebensgeschichte der jungen Geisha Sayuri verliebt.Die Romanvorlage von Arthur Golden hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, auch wenn der Film mir persönlich unterm Strich ein Stück besser gefällt.Wer sich für die japanische Kultur sowie die traditionelle Geisha-Welt interessiert und an außergewöhnlich schöner, poetischer Bildsprache Gefallen finden kann, sollte einen genaueren Blick auf dieses Werk werfen!Der Film ist wie gesagt ebenfalls sehr zu empfehlen!